Über 60 Jahre Flucht und Vertreibung

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"Wir bleiben deutsch!"

  

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Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe NRW e.V.


Die Landsmannschaft Ostpreußen ist Gründungsmitglied der EUFV
Die Landsmannschaft
 Ostpreußen ist EUFV-
Gründungsmitglied

Gedenkschrift:
Gedenkschrift - 60 Jahre LO-NRW
60 Jahre LO Landesgr. NRW
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„Wir bleiben deutsch!“
Ostpreußen in NRW treffen sich in Gedenken
an die Volksabstimmung vor 90 Jahren auf Schloss Burg

Sie repräsentierten den Mehrheitswillen: Ostpreußen demonstrieren für den Verbleib beim Reich.Düsseldorf/Solingen. Am 11. Juli 1920 blickten die Menschen in Deutschland mit Spannung auf die Geschehnisse im Osten des Reiches. Die Bewohner der Abstimmungsgebiete Ost- und Westpreußens begaben sich nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages an die Wahlurnen, um über die staatliche Zugehörigkeit ihrer Heimat zu entscheiden. Das Ergebnis des unter alliierter Kontrolle stattgefundenen Referendums hätte eindeutiger nicht ausfallen können: Im Regierungsbezirk Allenstein votierten 97,9% der Bevölkerung für den Verbleib bei Ostpreußen. Im Bezirk Marienwerder sprachen sich 92,4% gegen die in Versailles propagierten polnischen Annexionsbestrebungen aus.

Masuren, Ermländer und Westpreußen hatten mit ihrem überwältigenden Bekenntnis zu Deutschland ein unmissverständliches Signal gesetzt.

Am 11. Juli 2010 treffen sich die aus ihrer Heimat vertriebenen Ostpreußen in NRW auf Schloss Burg an der Wupper, um an den beispiellosen Akt der Selbstbestimmung vor 90 Jahren zu erinnern. Festredner ist WDR-Redakteur Hubert Maessen. Das Ereignis führt vor Augen, dass die Vertreibung der Deutschen nicht monokausal mit den Verbrechen der Nationalsozialisten begründet und rechtfertigt werden kann. Die aktuelle Debatte um die Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ bleibt unredlich, solange sich die Beteiligten der Erkenntnis verweigern, dass Polen, Tschechen und Sowjets die günstige Gelegenheit des Kriegsendes 1945 nutzten, um lange gehegte Annexions- und Vertreibungspläne zu verwirklichen.

Vertreibungen und ethnische Säuberungen sind und bleiben Unrecht. Gemeinsam mit den Vertriebenen Europas setzt sich die Landsmannschaft Ostpreußen für den Rechtsfrieden auf unserem Kontinent ein. Rudi Pawelka, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, wird über die Aktivitäten der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) berichten.

Informationen zum NRW-Landestreffen der Ostpreußen 2010:

zurück zum Seitenanfang Pressemitteilung der
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Stand: 18. Januar 2012