|
|
Bilder zum Vergrößern anklicken! Bilder zum Vergrößern anklicken!
Wahrheit
und Dialog sind Schlüssel zur Verständigung Anlässlich des Tags der Heimat erinnerte die CDU-Landtagsfraktion am 20. September an den 70. Jahrestag der Vertreibung und Deportation der Deutschen in der damaligen Sowjetunion. In diesem Jahr steht der Heimattag unter dem Leitspruch „Wahrheit und Dialog – Schlüssel zur Verständigung“. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann, der CDU-Landtagsabgeordnete und Beauftragter für Heimatvertriebene und Spätaussiedler Bodo Löttgen und Hans-Günther Parplies, Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen, führten die zahlreich erschienenen Gäste in die Feierstunde im Foyer der CDU-Landtagsfraktion ein. Laumann unterstrich, dass das Unrecht der Vertreibung „nicht unter den Teppich gekehrt werden darf.“ Denn: „Heimat ist die Wurzel, die zu einer Persönlichkeit und zu einer Person gehört.“ Der CDU-Fraktionschef betonte aber auch die gelungene Integration, auf welche man als positiven Teil der deutschen Geschichte mit Stolz zurückblicken könne. Laumann: „Viele Wunden können nur durch eine europäische Integrationspolitik verheilen, wie wir sie in den letzten Jahrzehnten erlebt haben.“ Hans-Günther Parplies betonte, dass Millionen Menschen als Heimatvertriebene mit einer gebrochenen Biographie leben müssten. Der Tag der Heimat sei daher sowohl eine Erinnerung an die ostdeutsche Heimat, als auch der Appell an die Politik, Vertreibung in jeglicher Form zu ächten. In einer ergreifenden Gedenkminute erinnerte Bodo Löttgen an die Menschen, die im Krieg und im Zuge der Vertreibungen ihr Leben gelassen haben. Die CDU-Landtagsfraktion fühle sich den Heimatvertriebenen und Spätaussiedlern nach wie vor eng verbunden, so Löttgen abschließend.
|