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Das Preußen-Museum Minden schieben Land und LWL wie einen Schwarzen Peter hin und her.

Preußen für die NRW-Politik ein Auslaufmodell
Schwarzer Peter Preußen-Museum Minden

Land und Landschaftsverband ringen um finanzielle Verantwortung für Standort Minden

Münster/Minden (och/sim). Wie einen Schwarzen Peter schieben sich Land NRW und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit die Verantwortung für das Fortbestehen des Preußen-Museums in Minden zu.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch zeigte sich gestern in seiner Haushaltsrede vor der Landschaftsversammlung "schockiert" darüber, dass NRW-Bauminister Michael Groschek ihm und der Kultur-Landesrätin erklärt habe, das Land werde das Museum in Wesel weiterführen und Minden "einmotten". Er befürchtet, dass seitens des Landes wieder einmal eine Entscheidung pro Rheinland und gegen Westfalen gefällt wird.

Bereits seit mehr als zwei Jahren wird um eine neue Trägerschaft für das Preußen-Museum NRW mit seinen Standorten in Minden und in Wesel gerungen, weil die Erträge der Trägerstiftung nicht mehr ausreichen, um den Betrieb zu finanzieren. Bereits seit 2010 läuft ein jährliches Defizit von rund 400.000 Euro auf. Davon trägt das Land die Hälfte, 100.000 Euro finanziert der Landschaftsverband Rheinland, 80.000 Euro zahlt der LWL und 20.000 Euro der Kreis Minden-Lübbecke. Darum soll Wesel in die Obhut des Landschaftsverbandes Rheinland, Minden unter das Dach des LWL, bei hälftiger Aufteilung der Stiftungserträge.

Kirsch betont den großen Einfluss, den Preußen auf die Entwicklung Westfalens hatte. Auch wenn es ohne Preußen einige Kriege nicht gegeben hätte, halte er das Museum, das auf das Wirken der Preußen in Westfalen hinweist, für unverzichtbar. Allerdings sieht Kirsch eindeutig das Land in der Verantwortung für die "Revitalisierung dieses in die Jahre gekommenen Museums". Er erklärt zugleich unter zwei Bedingungen die Bereitschaft zur Übernahme des Standortes Minden durch den LWL. Der Betrieb müsse mit der Hälfte der Stiftungserträge gesichert werden können. Sollte der Betrieb mehr kosten, müsse dies bei einer finanziellen Beteiligung von Land, Kreis und Stadt mit dem LWL besprochen werden. Das Land müsse einen notwendigen Umbau bezahlen und dürfe keine Fördermittel zurückfordern, auch nicht bei einer Verkleinerung der Ausstellungsflächen.

Landschaftsverbände für regionale Kultur zuständig

Groschek stellt dagegen in einer schriftlichen Stellungnahme klar: "Eine dauerhafte institutionelle Förderung des Museumsbetriebs ist nicht Aufgabe des Bauministeriums." Das habe seit 2002 bereits 40 Millionen Euro in die Stiftung und die beiden Standorte investiert. Für die Regionale Kulturpolitik seien die Landschaftsverbände zuständig, schreibt Groschek. "Sollte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe den Standort in Minden nicht finanziell unterstützen können, so ist der Standort nicht dauerhaft gesichert. Das fände ich sehr bedauerlich. Vor einer endgültigen Entscheidung werden wir natürlich mit den Verantwortichen vor Ort sprechen", heißt es weiter.

Die zwei Standorte seien der Kerngedanke des Preußen-Museums, sagt Peter Kienzle, Geschäftsführer der Stiftung. Darum wisse das Land, das schließlich Mitstifter sei. In beide Standorte seien erhebliche Fördermittel geflossen. Konsens sei auch, dass die Übernahme beider Standorte zeitgleich passieren solle. Das sei im Sommer durch Brandschutzmängel des Standortes Wesel ins Stocken geraten. Jedoch habe der LVR in der Vergangenheit finanziell sehr viel für das Preußen-Museum Wesel getan, stellt Kienzle fest.

Museumsleiter Dr. Veit Veltzke sieht in den Äußerungen Kirschs sogar positive Signale: Denn damit scheine der LWL durchaus von einer finanziellen Beteiligung am Erhalt des Standortes Minden auszugehen.


Update 24.11.2012: Preußen-Museum Minden
Abruszat fordert von Groschek Klärung

Düsseldorf/Minden (mt). Scharfe Kritik an den Äußerungen von NRW-Bauminister Michael Groschek zum Preußen-Museum Minden (MT-Bericht: Schwarzer Peter Preußen-Museum Minden) übt der heimische FDP-Landtagsabgeordnete Kai Abruszat. Laut Pressemitteilung fordert er Groschek auf, an einer zukunftsorientierten Perspektive mitzuarbeiten und "despektierliche Äußerungen" gegenüber einer wichtigen Einrichtung der Region zu unterlassen. "Man kann ein Museum auch ins Gerede bringen", meint Abruszat. Nach seinen Angaben hat er den Minister aufgefordert, transparent darzulegen, welche Gründe aus Sicht der Landesregierung für den Standort Wesel und gegen Minden sprechen. Ebenso möchte er von der Landesregierung eine konkrete Haushaltsübersicht darüber, welche finanziellen Mittel des Landes in die Standorte Wesel und Minden tatsächlich geflossen sind.


Update 04.12.2012: Preußen-Museum Minden
Groschek-Plan laut Korte "Schlag ins Gesicht"
Landtagsabgeordnete Korte fordert verantwortungsvolles Handeln

Minden (mt). "Das Preußen-Museum in Minden "einmotten" und stattdessen die Aktivitäten auf das Museum in Wesel zu konzentrieren - wie sich NRW-Bauminister Michael Groschek geäußert hat - ist wie ein Schlag ins Gesicht aller regionalen Akteure, die sich nachhaltig für den Standort Minden einsetzen und für alle Mindener Bürgerinnen und Bürger," empört sich die heimische Landtagsabgeordnete Kirstin Korte (CDU).

Sowohl der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als auch der Kreis Minden-Lübbecke und die Stadt Minden suchten in zahlreichen Gesprächen nach einer zukunftsweisenden Lösung. Das Land müsse als Mitstifter seiner Verantwortung nachkommen und konstruktiv an einer Zukunft des Museums mitarbeiten. In einem Brief habe sie Groschek aufgefordert, alles daran zu setzen, den Standort Minden des Preußen-Museums zu erhalten.
 

Quelle:
Mindener Tageblatt, Lokales / Kultur, 23.11.2012, 24.11.2012, 04.12.2012
www.mt-online.de/lokales/kultur/7304033_Schwarzer_Peter_Preussen-Museum...;

www.mt-online.de/lokales/kultur/7309566_Preussen-Museum_Minden_Abruszat...;
www.mt-online.de/lokales/kultur/7361230_Preussen-Museum_Minden_Groschek...;

 

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weitere Informationen:
Preußen-Museum Minden
http://www.schuka.net/Staedte/MI/Museen/Preussen/

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www.schuka.net/Staedte/MI/Museen/Preussen/


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