Über 60 Jahre Flucht und Vertreibung

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Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe NRW e.V.


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Die Landsmannschaft
 Ostpreußen ist EUFV-
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Gedenkschrift:
Gedenkschrift - 60 Jahre LO-NRW
60 Jahre LO Landesgr. NRW
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Die Vertreibung in Zahlen:

Deutsche Bevölkerung im Jahre 1939 9.725.000
Tschechoslowakei 3.477.000
Baltische Staaten 100.000
Danzig 380.000
Polen 1.371.000
Ungarn 623.000
Jugoslawien 537.000
Rumänien 786.000

Von den 9.725.000 Bewohnern der Ostgebiete des Deutschen Reiches entfallen auf

Ostpreußen 2.623.000
Ost-Pommern 1.884.000
Ost-Brandenburg 642.000
Schlesien 4.557.000

Unberücksichtigt bei der Gesamtaufstellung bleiben die nahezu 2 Millionen Deutsche, die in der Sowjetunion ansässig waren.

Von der Gesamtzahl von 17.658.000 sind 1.100.000 als Kriegsverluste abzuziehen, so daß der Bevölkerungsstaat 1945 vor der Vertreibung 16.558.000 betrug.

Nach der Vertreibung:

Aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches 6.944.000
Tschechoslowakei 2.921.000
Aus den übrigen Ländern 1.865.000
Gesamt

   11.730.000

In der Heimat verblieben:

Aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches 1.101.000
Tschechoslowakei 250.000
Aus den übrigen Ländern 1.294.000
Zusammen

    2.645.000

Vertreibungsverluste:

Tote und Vermisste während der Vertreibung

Aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches 1.225.000
Tschechoslowakei 267.000
Aus den übrigen Ländern 619.000
Gesamt:

     2.111.000

Die Gesamtverluste betragen 3.211.000 (Kriegsverluste 1.100.000 und Vertreibungsverluste 2.111.000). Von den 1939 in den Vertreibungsgebieten ansässigen Deutschen ist somit jeder Fünfte gefallen oder umgekommen.

Die Vertreibung der deutschen Bewohner dauerte noch bis zu fünf Jahre nach dem Kriegsende an.

1950 leben in West- und Mitteldeutschland 1.910.000 vertriebene Ostpreußen, in Ostpreußen noch ca. 160.000 Deutsche; etwa 12.800 Ostpreußen befanden sich damals in Kriegsgefangenschaft.
1989 seit 1950 = 125.014 Aussiedler aus Ostpreußen.
1989 Fall der Mauer.
1990 Wiedervereinigung mit Mitteldeutschland unter Ausschluß unserer Heimat.
1991 Öffnung des Königsberger Gebietes mit ständig zunehmender Verbesserung des Reiseverkehrs.
1994 Gemeinsame 450-Jahr-Feier der Universität (Albertina) in Königsberg. Einweihung des neuen Kant-Denkmals vor der Universität.
1995 50 Jahre Flucht und Vertreibung.
1997 Einrichtung zusätzlicher Übergangsstellen nach Nord-Ostpreußen.
 
2005
 

 
60 Jahre Flucht und Vertreibung.

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Quelle:
Archivmaterial

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weitere Informationen:
Ostdeutsches Diskussionsforum - Zeitgeschichte: www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte


Daten - Fakten Vertreibung in Zahlen


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Stand: 18. Januar 2012